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Das Verfahren zur Passivierung von Warmdipp-verzinkten Werkstücken
Branchenwissen zur Passivierung feuerverzinkter Werkstücke
1. Ist eine Passivierung für feuerverzinkte Teile vorgeschrieben?
Passivierung ist für feuerverzinkte Werkstücke kein zwingend vorgeschriebener Prozess, wird jedoch dringend empfohlen, insbesondere für Produkte mit strengen Anforderungen an Korrosionsbeständigkeit, Oberflächenoptik und Umweltverträglichkeit.
Seine Hauptfunktion besteht darin, einen dichten chemischen Umwandlungsfilm auf der Zinkschicht zu bilden, der Poren in der Zinkschicht füllt und die Korrosion verlangsamt.
Unpassivierte Zinkbeschichtung: Die Salzsprühnebelbeständigkeit beträgt ca. 200 Stunden
Passivierung mit dreiwertigem Chrom: Salzsprühbeständigkeit über 1000 Stunden
Es verzögert die Bildung von Weißrost (Zinkkorrosionsprodukte) und optimiert die Oberflächenbeschaffenheit für silberweiße, schillernde und andere Erscheinungsbilder.
2. Arten der Passivierung und ihre Unterschiede
Sechswertige Chromatpassivierung
Ausgereifter Prozess mit geringen Kosten, aber hochgiftig und umweltschädlich. Gilt nur für nicht exportierte und nicht umweltbeschränkte Produkte.
Passivierung mit dreiwertigem Chrom
Umweltfreundlich mit überlegener Korrosionsschutzleistung, dem gängigsten Verfahren in der Branche, Salzsprühbeständigkeit über 1000 Stunden.
Chromfreie Passivierung
Verwendet Silan, Zirkoniumsalz und andere Systeme und entspricht vollständig den RoHS-Standards. Geeignet für die Export-, Lebensmittel- und Medizinindustrie. Die Kosten sind etwas höher und die Korrosionsbeständigkeit ist etwas schlechter als bei der Passivierung mit dreiwertigem Chrom.
3. Anwendbare Szenarien
Passivierung ist obligatorisch
Stahlkonstruktionen für den Außenbereich (Brücken, Photovoltaikhalterungen), Küstenumgebungen, Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und korrosive Industrieumgebungen, Automobil- und Haushaltsgerätekomponenten, Präzisionsbefestigungen, Exportprodukte.
Passivierung ist optional
Teile in trockener Innenumgebung, Werkstücke mit kurzfristigem Wechsel, Teile, die später lackiert werden sollen (Passivierung verbessert die Haftung der Beschichtung).
Eine Passivierung ist nicht erforderlich
Vergrabene Komponenten (durch Erde von der Luft isoliert, Selbstschutz der Zinkschicht reicht aus), Hochtemperatur-Betriebsteile (Passivierungsfilm zersetzt sich und versagt bei hoher Hitze leicht).
4. Hinweise zur wichtigsten Bedienung
Öl und Verunreinigungen auf der Zinkoberfläche vor der Passivierung gründlich entfernen, da sonst die Haftung des Konversionsfilms beeinträchtigt wird.
Trocknen Sie die Werkstücke nach der Passivierung vollständig ab, um eine Oberflächenkorrosion durch Restflüssigkeit zu vermeiden.
Wählen Sie für die anschließende Lackierung von Werkstücken dünne Passivierungsfilme, um eine schwache Bindungskraft zwischen Beschichtung und Untergrund zu verhindern.
In Kombination mit einer Versiegelungsbehandlung (Epoxid-/Polyurethan-Beschichtung) erhöht sich die Salzsprühbeständigkeit auf über 2000 Stunden, ideal für extrem korrosive Umgebungen.
5. Zusammenfassung der Prozessauswahl
Gewöhnliche Strukturteile im Außenbereich: Eine Passivierung mit dreiwertigem Chrom wird bevorzugt.
Exportkonforme Produkte: Einführung einer chromfreien Passivierung.
Für den Trockengebrauch in Innenräumen und vergrabene Teile: Auf eine Passivierung kann verzichtet werden.
Umgebungen mit extremer Korrosion: Passen Sie die Passivierung an die Nachversiegelungsbehandlung an.